HSG Plesse - Hardenberg (www.hsgph.de)
   
 
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8.04.2018 Dritte Liga – Ein Abenteuer geht zu Ende (LA,MH)

Dritte Liga – Ein Abenteuer geht zu Ende
Um diese Reise zu verstehen, muss man vielleicht ganz von vorne anfangen. Damals, in der Regionsoberliga, in der wir den Grundstein für die ganzen letzten erfolgreichen Jahre gelegt haben. Zwar sind von der damaligen Mannschaft nicht mehr viele Spielerinnen übrig geblieben, aber der anfängliche Spirit ist immer noch zu spüren. Kampfgeist, Disziplin, der Wille einfach besser zu sein und härter zu arbeiten als der Gegner. Durch diese Einstellung haben wir es geschafft, seit Saison 2008/2009 von der Regionsoberliga in die Landesliga und kurze Zeit später in die Oberliga aufzusteigen.

Nach den ersten 2 bereits sehr erfolgreichen Jahren konnten wir dann 2 Jahre in Folge die Meisterschaft in der Oberliga Niedersachsen feiern. Es war also klar, jetzt muss im nächsten Schritt die 3. Liga kommen und im zweiten Anlauf war es auch endlich soweit, der Verein ermöglichte uns Mädels den Aufstieg in die 3. Bundesliga. Ein Traum ist wahr geworden!

Dies bedeutete für viele das Erreichen persönlich gesteckter Ziele, es bedeutet aber auch das Aufeinandertreffen mit neuen Gegnern, das kontinuierliche Spielen mit Patte sowie ein größerer Aufwand bei Auswärtsfahrten durch die erhöhten Fahrtstrecken.

Nach einigem Hin und Her konnte eine Mannschaft auf die Beine gestellt werden, die leider Leistungsträger der erfolgreichen Jahre verletzungsbedingt verabschieden musste, aber dennoch durch Neuzugänge letztlich aus 12 Feldspielerinnen und 3 Torhütern bestand.

In der Vorbereitung galt es aus diesen Spielerinnen ein Team zu formen und vielen das Spielen mit dem klebrigen Harz näherzubringen. Durch schöne Teambuildingaktionen (z.B. im Kletterpark) konnten wir uns immer besser finden und uns neu einspielen. Die Vorbereitung gestalteten unsere Trainer abwechslungsreich durch intensive Lauf- und Halleneinheiten. Gestärkt und fit wollten wir in die Saison starten, bis uns der erste Rückschlag durch die Kreuzbandverletzung von Annika traf und für sie die Saison schon vor Beginn der Punktspiele gelaufen war.

Marilena musste sich schnell an eine zweite Position auf der Mitte gewöhnen, um Alena immer wieder im Rückraum zu entlasten. Die ersten Spiele gingen verloren, teilweise deutlich und teilweise knapp. Dennoch konnten wir uns mannschaftlich aber auch individuell von Spiel zu Spiel steigern und dem Publikum meist für 30 Minuten Duelle auf Augenhöhe bieten. Die mangelnde Erfahrung ließ uns aber oft den Kürzeren ziehen. Gegen den Tabellenführer aus Gedern zeigten wir 40 Minuten eine tolle Leistung auf Augenhöhe, bis sich Lara den Ellenbogen auskugelte, der Rettungswagen kam und wir nach dem Schrecken nicht mehr zu unserem Spiel fanden.

Zwei Wochen später war es dann aber endlich soweit, wir empfingen den Tabellenvorletzten aus Kriftel und konnten Katha als Backupspielerin in unseren Reihen begrüßen. Mit vereinten Kräften, erfolgshungrig und mit Hilfe einer bärenstarken Abwehr schlugen wir die Mädels aus Kriftel mit 22:14 in eigener Halle und konnten endlich unsere ersten Punkte einfahren. Die Freude war riesig. Weitere Erfolge in Form von Punkten blieben leider erstmal aus. Das Bild der fehlenden Erfahrung und des Durchhaltens über 60 Minuten zog sich durch die gesamte Saison und zum Ende der Hinrunde mussten wir auch noch Jana verabschieden, die uns studienbedingt nur für die Halbserie zusagen konnte. Für die Rückserie hatten wir uns viel vorgenommen, in den entscheiden Spielen konnten wir jedoch nicht unsere Leistung und das eigentliche Potenzial abrufen. Immer wieder warfen uns Krankheiten und Verletzungen zurück, so dass wir vor allem zum Ende der Saison auf dem Zahnfleisch liefen. Es folgte das Spiel gegen Leipzig in heimischer Halle, das wir mitbestimmten. In der 20. Minute verletzte sich zunächst Marilena, erneuter Kreuzbandriss, und dann gab auch noch Sarahs Schulter nach, die ihr immer wieder Probleme machte. Zwei weitere Rückraumspielerinnen fielen aus, so dass Isa immer wieder von ihrer eigentlichen Kreisposition in den Rückraum wechseln musste. Gegen Leipzig folgte ein Wechselbad der Gefühle, führten wir doch gegen Ende, gelang Leipzig 30 Sekunden vor Schluss der Führungstreffer. Wir konnten den folgenden Angriff nicht für uns nutzen und bekamen nur noch einen direkten Freiwurf zugesprochen. Devi führte in phänomenal aus, leider landete der Ball am gegnerischen Pfosten. Leipzig jubelte und wir zogen mal wieder den Kürzeren. Nun wurde es eng im Rückraum, zu den Verletzten gesellte sich dann auch in den letzten 4 Spielen Devi, die aufgrund von starker Knieprobleme nicht mehr auflaufen konnte.

Aus 12 Feldspielerinnen zu Saisonbeginn blieben uns für die letzten Partien nur noch 8 des eigentlichen Kaders. Ein Dank geht hier raus an Laura, Anneke, Hanna und Julia aus der A-Jugend und der zweiten Damen, die uns in bestimmten Spielen unterstützen. Die Saison konnten wir dann noch positiv abschließen. In Kriftel konnten wir erneut gewinnen und Anneke konnte sogar noch ihr erstes 3. Liga Tor erzielen.

Welches Fazit kann man nun aus einer Saison ziehen, auf die man so lange hingearbeitet hat und schlussendlich aber am Tabellenende mit nur 4 Punkten auf der Habenseite steht?


Insgesamt ein sehr positives, denn alle Spielerinnen konnten sich individuell weiterentwickeln, neue Gegner kennenlernen und die vielen Rückschläge schweißten uns deutlicher zusammen. Einige konnten neue Positionen ausprobieren und jeder stand für den anderen ein. Die Fans konnten Drittligahandball sehen, der sich in der Attraktivität von dem der Oberliga abhebt. Einige konnten zum Ende ihrer Handballtage nochmal die 3. Liga kennenlernen, andere sich wiederum für neue Aufgaben empfehlen.

Am Ende heißt es allen Danke zu sagen, die das Abenteuer 3. Liga unterstützt haben.


Allerdings sollen damit die erfolgreichen Jahre nicht zur Geschichte werden. Die 1. Damenmannschaft hat zwar seit 10 Jahren den ersten harten Rückschlag erleiden müssen, jetzt ist es aber an der Zeit nach einer kurzen Handballpause den Dreck und die Tränen wieder abzuwischen und die nächste Herausforderung anzugehen, nämlich nicht nur ein neues Team auf die Beine zu stellen und in der Oberliga mitzumischen, sondern auch wieder die Oberliga zu dominieren und die 3. Liga nicht so schnell aus den Augen zu verlieren. Nicht nur für die Mannschaft, sondern auch für die noch verletzten Spieler ist das Motto #comebackstronger.

 Lara und Marre


Versöhnlicher Abschied aus Liga Drei

Zum letzten Spiel der Saison in der dritten Liga Ost ging es für uns nach Kriftel. Obwohl sowohl Kriftel, als auch wir bereits seit längerem schon als Absteiger feststanden, hatte dieses Spiel für beide Mannschaften eine große Bedeutung. Wir hatten uns fest vorgenommen das letzte Spiel der Saison gegen den direkten Tabellennachbarn für uns zu entscheiden, damit unser Punktekonto zu verdoppeln und wenigstens einmal in der Saison einen Sieg und zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Aber auch Kriftel war von Anfang an anzumerken, dass sie sich vor heimischen Publikum mit einem Sieg aus der dritten Liga verabschieden wollten.

Für uns war die Ausgangslage vor dem Spiel jedoch alles andere als vielversprechend. Wir reisten erneut mit einem stark dezimierten Kader an und es konnten nur 9 Spielerinnen als Aktive in das Spielformular eingetragen werden. Trotz der personellen Situation wussten wir aber, dass wenn wir wieder eine konzentrierte Leistung abrufen könnten und als Team zusammenstehen, Kriftel erneut schlagen würden. So war auch Tims Ansprache vor dem Spiel sehr deutlich. Er verwies auf die guten Leistungen, die wir in den letzten Spielen, vor allem in den ersten 30 Minuten, zeigten und ermutigte uns trotz der wenigen Wechselmöglichkeiten Tempo zu gehen und Kriftel so bereits in den ersten Minuten zu zeigen, dass wir die Mannschaft sein würden, die dieses Spiel für sich entscheidet. In der Abwehr galt es wieder eine kompakte Deckung zu stellen, in der wir uns gegenseitig unterstützen und die Achse um Kriftels Mittelspielerin und Kreisläuferin vor Aufgaben zu stellen. Zum Abschluss seiner Ansprach stelle Tim uns die Frage ob wir dieses Spiel für uns entscheiden würden und diese beantwortete das gesamte Team mit einem lauten „JA!“. Hochmotiviert, mit dem Messer zwischen den Zähnen begannen wir die Partie mit einer konzentrierten Deckungsleistung, mit der wir den Gegner immer wieder zu Fehlern zwangen und einfache Ballgewinne erzielen konnten. Im Angriff agierte Kriftel zunehmend statisch und oft drohte das Zeitspiel. Leider scheiterten wir in der Anfangsphase zu oft an Kriftels gut aufgelegter Torhüterin und agierten nicht clever genug im Abschluss. Zu viele freie Bälle wurden verworfen und dies ermöglichte Kriftel das Spiel über lange Zeit offen zu gestalten. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit entwickelte sich jedoch der Gegenstoß zu unserer Waffe und nach schneller Spielfeldüberbrückung wurde stets variabel über unsere beiden Außenspielerinnen abgeschlossen. Ab der 20. Minute konnten wir uns dann schließlich über ein 6:10 und 8:12 deutlich mit 11:17 zur Halbzeit absetzen.  

In der Halbzeit wurden die Fehler der ersten Halbzeit besprochen und neue Kräfte für die nächsten 30 Minuten gesammelt. Es galt die Konzentration hochzuhalten und die ersten Minuten in Hälfte zwei zu nutzen um das Spiel frühzeitig für uns zu entscheiden.

Leider gelang uns dies aber nicht wie vorgenommen und durch eine kleine Schwächephase, in der uns acht Minuten kein Tor gelang, machten wir Kriftel wieder stark. Im Angriff wirkten wir etwas ideenlos und unkonzentriert aber auch die bis dahin gut stehende Deckung kam nun immer einen Schritt zu spät. Bis auf ein 17:20 kämpfte sich die Mannschaft von Christian Albat wieder heran und das Spiel drohte zu kippen. Doch durch zwei schnelle Tore durch Leni, konnten wir aber den Abstand von 5 Toren wiederherstellen und gaben die Führung bis zur letzten Minute nicht mehr aus den Händen. Besonders erfreulich war das Tor zum 20:25 durch unser Küken Annecke. Sie traf zum ersten Mal für uns in der dritten Liga und warf damit auch unser letztes Tor in dieser Spielklasse.

Nach der Schlusssirene war die Erleichterung allen anzumerken und wir durften nun endlich unseren ersten Auswärtssieg der Saison feiern. Das Spiel war in den letzten 30 min hart umkämpft und alle Mädels haben bis zur letzten Minute Gas gegeben und gezeigt, dass sie diesen Sieg wollen und verdient haben. Eine ganz starke kämpferische und geschlossene Teamleistung, die wieder einmal die Moral der Mannschaft unter Beweise gestellt hat. Trotz großem Verletzungspech und einer langen, nicht so erfolgreichen Saison haben sich die Mädels zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Es wurde stets gekämpft und im Rahmen unserer Möglichkeiten alles gegeben. So war dieser Sieg im letzten Spiel unserer Saison in der dritten Liga ein sehr versöhnlicher und wohl verdienter Abschluss aus dieser Spielklasse. Wir bedanken uns bei unseren treuen mitgereisten Fans für die tolle Unterstützung und bei unserem Trainer- und Betreuergespann für eine aufregende Saison 2017/2018!

geschrieben von Annika Hollender





Noch einmal alles geben in Kriftel

Am morgigen Samstag, den 21.04.2018, bestreiten wir unser letztes Spiel der laufenden Saison und gleichzeitig das letzte Spiel in der 3. Liga gegen den TuS Kriftel. Nach einem Heimspiel vergangene Woche mit Höhen und Tiefen ist unser Ziel für die morgige Partie klar gesetzt: ein Sieg und zwei Punkte sollen her. Die Reise in den Main-Taunus-Kreis in Hessen treten wir erneut mit kleinem Kader an. Neben den Langzeitverletzten Annika, Sarah, Devi und Marre müssen wir bei diesem Spiel auch auf unsere Torhüterin Caro verzichten, die sich auf ihre bevorstehende Abschlussprüfung ihres Referendariats vorbereitet, sowie auf Katha, die familiären Pflichten nachgeht. Zudem konnte Lara aufgrund eines fiesen Insektenstiches und geschwollenem Fuß nicht an allen Trainingseinheiten teilnehmen, wir hoffen, dass sie am Samstag wieder voll einsatzfähig sein wird!

Ein weiteres Mal wird uns hingegen Anneke aus unserer A-Jugend unterstützen, vielen Dank Anni! Trotz einer langen Liste von passiven Spielerinnen werden die verbliebenden Spielerinnen voller Motivation, Kampfgeist und Siegeswillen die Reise nach Hessen antreten. Gegen den Mitaufsteiger Kriftel holten wir unsere bislang einzigen zwei Punkte. Das soll sich nun wiederholen. Nach einem deutlichen 22:14-Sieg im Hinspiel wollen wir die zwei Punkte unbedingt aus Kriftel mit auf die Heimreise nach Südniedersachsen nehmen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen noch einmal alle Kräfte mobilisiert werden. Durch eine kämpfende, zupackende Abwehr und einen konzentrierten Angriff sollen am Ende mehr Tore für uns auf der Anzeigetafel leuchten als für den Gastgeber. Der Gegner soll zu Fehlern gezwungen, eigene wiederum minimiert werden. Wir werden die Reise mit guter Laune, Vorfreude auf das Spiel, Zuversicht und Kampfgeist antreten. Für all diejenigen, die uns auf unserer letzten Auswärtsfahrt in der 3.Liga begleiten möchten, haben wir noch freie Plätze im Bus!

Wir freuen uns auf Euch!

Nele




Abschied überschattet Niederlage im letzten Heimspiel

Letzten Samstag begrüßten wir die FSG Ober Eschbach/Vortaunus zu unserem letzten Spiel vor heimischer Kulisse in der 3. Liga Ost. Das Hinspiel konnte die FSG zwar mit einem 32:25 für sich entscheiden, jedoch wollten wir an die gute erste Halbzeit anknüpfen, die wir dort gespielt hatten. Leider vergrößerte sich in der vorangegangenen Trainingswoche unser Lazarett noch um Devi, die bereits seit einiger Zeit mit Knieproblemen zu kämpfen hatte und nun ihr frühzeitiges Saisonaus verkünden musste. Wie auch in der Hinrunde startete das Spiel gut für uns und wir gingen 3:1 in Führung (5. Minute). Von nun an gestaltete sich das Spiel eine Weile ausgeglichen und bis zur 10. Minute trennte uns ein Tor von unseren Gästen (4:5). In den folgenden Minuten schlichen sich erstmals einige Fehler in unser Angriffsspiel und in der Deckung schafften wir es nicht Juliane Grauer in den Griff zu bekommen, die uns bereits im Hinspiel immer wieder Probleme bereitet hatte. Bis zur 17. Spielminute zog die FSG Ober Eschbach / Vortaunus auf mit einem 0:6 – Lauf auf 4:11 davon. Trotz allem kämpften wir uns wieder heran und schafften es bis zur Halbzeit die Vorgabe von Tim „auf ein Tor heranzukommen“ umzusetzen (11:12). Diese Aufholjagd hatten wir besonders unserer aggressiven Deckungen zu verdanken. Zu Beginn der zweiten Halbzeit (40. Minute) sah man weiterhin ein ausgeglichenes Spiel, welches sich jedoch bei dem Spielstand 14:16 zum positiven für unsere Gäste wendete. Unsere vorangegangene Leistung konnten wir leider nicht halten und die FSG Ober Eschbach / Vortaunus setzte sich von 16:21 (48. Minuten) bis zum Endstand 20:29 ab. Kurz nach dem Abpfiff trat die Niederlage jedoch gleich in den Hintergrund. 6 Spielerinnen, unser Trainer, Tim, und unser Co-Trainer, Frank, hieß es zu verabschieden. Tränenreich richteten Marre und Lara letze Worte an unsere Abgänge, bevor das große Dankes-Grillen für die Helfer startete.
Yassi



Am heutigen Samstag, den 14.04.2018, begrüßen wir unsere Gäste der FSG Ober Eschbach/Vortaunus zu unserem letzten Spiel vor heimischer Kulisse. Anwurf der Partie ist um 19:15 Uhr im Wurzelbruchweg in Bovenden. Das Hinspiel konnten der aktuelle Tabellensechste mit einem 32:25 für sich entscheiden, nachdem wir in der ersten Halbzeit sehr gut mithalten konnten. Aus einer griffigen und aggressiven Abwehr heraus, gelang es uns in dieser Phase den Ball schnell nach vorne zu tragen und schnelle Tore zu erzielen. In der zweiten Halbzeit konnten wir leider weder im Angriff noch in der Abwehr an die Leistungen der ersten Hälfte anknüpfen und verloren schnell den Anschluss. Dies gilt es im kommenden Spiel besser zu machen. Nach unserem Spiel am vergangenen Wochenende gegen die HSG Gedern/Nidda, aus dem viel Positives gezogen werden konnte, sind wir hoch motiviert und wollen in diesem Spiel alles geben - auf dem Feld und auf der Bank, um über die ganze Dauer der Partie mithalten zu können. Kampfgeist in der Abwehr soll mit Biss im Angriff kombiniert werden, um ein gutes Spiel abzuliefern. Auch mit einem kleineren Kader haben wir die Lust am Handball, die Motivation zu kämpfen und die Hoffnungen auf einen Sieg noch nicht verloren! Zudem wird dieses Spiel ein ganz besonderes für unsere Mannschaft werden – das vorläufig letzte Heimspiel im Abenteuer 3. Liga. Umso mehr wollen wir in diesem Spiel noch einmal zeigen, dass wir es verdient haben, in dieser Klasse spielen zu können. Das letzte Heimspiel vor überragenden Fans, die uns bei diesem Abenteuer begleitet und unterstützt haben. Wir danken Euch von ganzem Herzen für Euren großartigen Einsatz neben dem Spielfeld! Kommt am Samstag in die Halle und gebt gemeinsam mit uns Gas, wir brauchen Euch! Im Anschluss an das Spiel laden wir zudem all die lieben Helfer und Helferinnen, ohne die eine Saison in der dritten Liga nicht möglich gewesen wäre, zu einem Grillen vor der Halle ein.







07.04.2017 HSG Gedern/Nidda : Damen I 30:20 (15:12)

Zufriedene Heimreise nach Gastspiel beim Tabellenführer

Am vergangenen Samstag waren wir zu Gast bei der HSG Gedern/Nidda, dem derzeitigen Tabellenführer der 3. Liga Ost. Wir reisten wie schon in den letzten Spielen nicht unter optimalen Bedingungen an. Krankheitsbedingt schrumpfte unser Kader erneut. Durch Zufall hatte jedoch Anneke Schütze aus unser A-Jugend spontan Zeit mitzufahren (herzlichen Dank Anni!). In Nidda angekommen, bereiteten wir uns auf das Spiel vor. An diesem Tag war es kein Sieg gegen den Tabellenführer das Ziel. Wir wollten guten Handball spielen, nach dem Match zufrieden nach Hause fahren und solange wie möglich mithalten. Die 20-Tore Marke sollte nach Langem mal wieder geknackt werden und es hieß die Gegner unter 30 Toren zu halten. Das Spiel begann ähnlich wie das letzte, wir gingen direkt in Führung und konnten diese bis zum 5:4 halten.

Man merkte sofort, dass alle Spaß hatten, was sich auf unser Spiel übertrug. Im Angriff funktionierte die Achse mit Leni auf der Rückraummitte und Maike auf Rückraumlinks, beide nahmen sich ihre Rückraumwürfe. Mitte der ersten Halbzeit brach die Leistung jedoch etwas ein. Die Deckung stand kurzfristig nicht gut, das Spiel über den Kreis bereitete den Gegnern kaum Probleme, und durch eigene Fehlentscheidungen im Angriff kam Gedern zu leichten Toren im Gegenstoß. Mit einem 15:12 ging es dann in die Halbzeit. Nach der Pause konnten die Gastgeber ihren Vorsprung auf sieben Tore zu einem 22:15 ausbauen. In dieser Phase ließen wir aber den Kopf nicht hängen, kämpften weiter und konnten den Rückstand beim 23:19 (50.) etwas verkürzen. Das zwanzigste Tor ließ in der Folge aber lange auf sich warten. Erst vier Sekunden vor Schluss netzte Lara den Ball erneut ein und erreichte damit für die Mannschaft die lang ersehnten 20 Tore. Das erste Ziel war somit abgehakt. Gedern konnte in der Zwischenzeit allerdings weitere Tore erzielen, sodass das Spiel mit einem 30:20 endete, das zweite Ziel haben wir also leider knapp verfehlt. Wir konnten lange Zeit gut mithalten, viele positive Dinge in Angriff und Abwehr konnten aus diesem Spiel gezogen werden. Wir gaben uns zu keiner Zeit auf, jeder kämpfte für den anderen und die Stimmung war gut, sodass sich die Niederlage nicht nach zehn Toren Unterschied anfühlte. Zudem konnte Anneke ihre ersten Minuten in der dritten Liga sammeln. Wir blicken weiterhin positiv auf die verbleibenden Spiele und bedanken uns von ganzem Herzen bei unseren großartigen, treuen Fans, ihr seid klasse! Am kommenden Samstag begrüßen wir zum letzten Mal vor heimischer Kulisse unsere Gegner der TSG Ober Eschbach/Vortaunus.

Wir freuen uns auf euch!







 

Halbzeitsieg in Kleenheim!

Am Samstag sind wir mit 8 Feldspielerinnen und 2 Torfrauen nach Kleenheim gereist. Davon waren auch noch einige gesundheitlich angeschlagen. Wir, auf dem letzten Platz, gegen Kleenheim, auf dem 2.Platz. Die Voraussetzungen für eine weitere Auswärtsniederlage waren also schon mal gegeben. Allerdings konnten wir ohne jeden Druck in dieses Spiel gehen, da wir an diesem Punkt einfach nichts mehr zu verlieren haben. Die Außenseiterrolle haben wir aber locker überspielen können, denn wir haben das Spiel mit einem 0:3 Vorsprung nach kurzer Zeit eröffnen können.

Das lag nicht nur an der wirklich gut arbeitenden Abwehr und einem starken Rückhalt im Tor, sondern auch an einem locker spielenden Angriff. Aufgrund der personellen Situation haben wir auf das Tempospiel in der 2ten und 3ten Welle verzichtet und stattdessen auf einen strukturierten und konzentrierten Angriff gebaut. Das hat auch wunderbar funktioniert, denn wir konnten uns auch weiter auf 2:4 und 4:6 absetzten. Wir haben also das Spiel über 30 Minuten dominiert und niemals unseren Vorsprung aus der Hand gegeben. Bis zum Halbzeitstand von 11:12 waren wir kurz vor einer Sensation.  Leider spielt man Handball im Seniorenbereich über 60 Minuten. Das Endergebnis lautete dann 29:16.

Marre


Zu Gast beim Tabellenzweiten
Nach der enttäuschenden Niederlage gegen den TSV Birkenau reisen wir am Sonntag zu der HSG Kleenheim, dem aktuellen Tabellenzweiten der 3.Liga Ost. Im Hinspiel glänzte das Team um die Torjägerinnen Tamara Heinzelmann und Katharina Wagner mit schnellem Tempospiel sowie einer strukturierten Angriffsleistung. Zudem profitierte die Mannschaft aus Hessen immer wieder von unseren Passfehlern und den vielen leichtfertig vergebenen Torchancen, die letztendlich zu einer 19:29 Heimniederlage führten. Auch an den letzten Spieltagen zeigte die SG Kleenheim, dass sie nicht zu Unrecht an der Tabellenspitze mit mischen.

Aus den letzten sieben Spielen holten sie 11 Punkte, nur gegen die SV Germania Fritzlar setzte es eine 25:26 Niederlage. Wir wollen dem Favoriten solange wie möglich Paroli bieten und an die starken Leistungen aus dem Leipzigspiel anknüpfen. Gerade den unbändigen Kampfgeist gilt es zu bewahren, auch wenn es mal nicht rund läuft. Wir haben gezeigt, dass wir auch mögliche Favoriten an den Rand einer Niederlage bringen können. Die Personalsituation ist leider immer noch sehr angespannt und wir müssen weiterhin auf Anni, Sarah und Marre verzichten. Aufatmen können wir allerdings bei Yassi, nach einem Zusammenprall im Training bestätigte sich der Verdacht auf einen Nasenbeinbruch nicht und sie wird am Sonntag mit von der Partie sein. Für die letzten vier Spiele in dieser Saison haben wir uns einiges vorgenommen und möchten uns mit tollen Leistungen von unseren Fans und aus der 3. Liga Ost verabschieden. Seid dabei und unterstützt uns bei diesem schweren Auswärtsspiel! Busabfahrt ist um 11.30 Uhr an der Sporthalle Bovenden sowie um 11.45 Uhr am Kaufpark in Göttingen.

Isa




7.03.2018 Damen I : TSV Birkenau 17:21 (8:12) CS

 

Wieder keine Punkte…

Am Samstag spielten wir gegen den auf dem 9. Platz stehenden TSV Birkenau. Die Woche zuvor bereiteten wir uns intensiv auf das Spiel vor, denn wir wollten Birkenau auf jeden Fall schlagen. Daher war die Enttäuschung groß als am Ende eine 17:21 Niederlage auf der Anzeigetafel stand. Anders als im letzten Spiel verpassten wir nicht den Start in die Partie. Das Training und die Vorbereitung zeigten Früchte und so gingen wir über einen Spielstand von 3:0 in der 10. Minute mit 6:2 in Führung. Was danach folgte ist nur schwer zu begreifen. In der Abwehr agierten wir nur noch halbherzig, im Angriff schafften wir es nicht den Ball im Tor unterzubringen.

Es folgte dadurch innerhalb von 8 Minuten ein 0:6 Lauf von Birkenau, die dann in der 19. Minute mit 6:8 in Führung gingen. Bis zur Halbzeit bekamen wir dann noch weitere 4 Tore und könnten nur noch 2 selbst werfen, wodurch wir mit einem nicht zufriedenstellenden Spiel stand von 8:12 in die Pause gingen. Klar war, dass wir in der 2. Halbzeit sowohl im Angriff als auch in der Abwehr eine Steigerung von 100% benötigten, ein Rückstand von 4 Toren war nämlich noch aufzuholen. Und so gelang es uns auch langsam aber sicher bis zur 50. Minute auf 15:16 ranzukommen, vor allem durch die Abwehrarbeit. Im Angriff waren wir jedoch immer noch zu hektisch, es resultierten Fehler, durch die sich Birkenau in den letzten 10 Minuten wieder absetzen konnte und so letztlich das Spiel mit 17:21 für sich entschied. Trotz des enttäuschenden Endstands möchten wir uns wie immer bei allen Fans bedanken, die uns in der Halle unterstützten.

Lotte

7.03.2018 Damen I : TSV Birkenau 19:15 Uhr Bovenden

Mit vereinten Kräften zum Heimerfolg
Liebe Handballfreunde, am Samstag empfangen wir den TSV Birkenau um 19:15 Uhr im heimischen Wurzelbruchweg. Spätestens nach dem tollen Kampf, den ihr gegen Leipzig sehen konntet, sollte klar sein, dass wir Birkenau diese Punkte nicht schenken werden. Für den Tabellenneunten geht es im Kampf um den Klassenerhalt weiterhin um jeden Punkt und so werden wir sicherlich auf eine hochmotivierte Mannschaft treffen. Doch auch wir sind hochmotiviert. Schauen wir uns das letzte Heimspiel an, so ist es in jeglicher Hinsicht ein Trauerspiel gewesen. Sprachen doch einige Zuschauer von unserer besten Saisonleistung, standen wir am Ende dennoch ohne Punkte da.

Unglücklicher hätte man zwei Punkte vermutlich nicht abgeben können. Neben den verlorenen Punkten haben wir auch noch zwei Spielerinnen verloren. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche an Sarah und Marre und ein Daumendrücken, dass es doch nicht so schlimm ist, wie befürchtet. Mit einem kleinen und angeschlagenen Kader (nur 6 von 8 Feldspielerinnen waren fit) kassierten wir in Mainz eine deutliche Niederlage gegen eine robuste Abwehr, die so robust war, dass ein Stoßen in die Tiefe aufgrund nicht vorhandener Tiefe nicht möglich war. Dieses Spiel ist aus den Köpfen und die Köpfe sind aufgerichtet und konzentriert auf den neuen Gegner. Im Hinspiel kassierten wir eine ärgerliche Niederlage in den Schlussminuten. Diese kam aufgrund von Undiszipliniertheiten und technischen Fehlern zustande. Wir sind an einem anderen Punkt der Saison und haben unser Pass- und Tempospiel deutlich verbessert und demnach auch unsere technischen Fehler minimiert. Auch wenn der Kader weiterhin klein ist, können wir es dennoch schaffen. Gegen Leipzig habt ihr mit Hilfe unserer tollen Trommler in der Halle für ordentlich Alarm und Stimmung gesorgt und der Sieg war zum Greifen nah. Helft uns ein weiteres Mal und wir versuchen euch und uns endlich zu belohnen. Seid dabei und unterstützt uns weiterhin bei unserem Abenteuer „3.Liga“.

Devi und Lara



Es wäre mehr drin gewesen…
Die Voraussetzungen waren nicht die besten, als wir uns bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen auf den Weg nach Mainz machten. Zu den Langzeitverletzten gesellten sich Marre und Sarah, die beide voraussichtlich bis zum Ende der Saison ausfallen werden. Devi kämpft mit Knieproblemen und Leni war nach ihrer Schulterverletzung noch nicht wieder ins Training eingestiegen. Dennoch machten wir uns mit einer gehörigen Portion Galgenhumor auf den Weg. Den Start in die erste Halbzeit verschliefen wir mit 0:4, bevor es uns gelang, den Anschluss zu finden (5:5). Ein Führungstreffer sollte uns jedoch im gesamten Spielverlauf nicht gelingen. Unsere Abwehr offenbarte immer wieder Schwierigkeiten mit den körperlichen überlegenen Mainzer Spielerinnen, vor allem der Abwehrblock stand zu keinem Zeitpunkt zufriedenstellend, sodass Mainz immer wieder über wuchtige Rückraumwürfe zum Torerfolg kam. Noch erfolgreicher erwies sich das Mainzer Angriffsspiel über ihre Kreisläuferinnen. Obwohl diese von uns eng gedeckt wurden, gelangen immer wieder erfolgreiche Anspiele an den Kreis, die ebenso erfolgreich abgeschlossen wurden. So lagen wir zur Halbzeitpause mit vier Toren zurück (9:13). Der Anfang der zweiten Halbzeit gestaltete sich wie der Beginn der ersten Halbzeit. Wir verschliefen die ersten zehn Minuten und gerieten mit zehn Toren in Rückstand (9:19). Damit rückte ein Sieg in unerreichbare Ferne. Bis in die 53. Minute konnte wir zumindest die 10-Tore-Differenz halten (27:17), bevor wir dem Kräfteverschleiß und unseren begrenzten Wechselmöglichkeiten seinen Tribut zollen mussten und die Mainzerinnen auf 12 Tore Differenz davonzogen (30:18). Die Niederlage ist absolut berechtigt, allerdings hätte sie nicht in der Höhe ausfallen müssen. 27 Fehlwürfe auf das gegnerische Tor verhinderten jedoch eine angemessene Ergebniskosmetik.

Caro



 

Überraschungssieg zum Greifen nah


Das vergangene Spiel, welches personell auf Seiten unserer Mannschaft unter keinen guten Vorzeichen stand, begann temporeich und emotionsgeladen, mit einer hochmotivierten Plesser Mannschaft. Nach anfänglicher Nervosität, geprägt von technischen Fehlern auf beiden Seiten, kam unsere Mannschaft in Fahrt und zeigte mit einer 3:1 Führung, dass der Name und auch der Titel „Rekordmeister“ der gegenüberstehenden Mannschaft heute keine Rolle spielen sollte.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit boten sich beide Mannschaften einen echten Schlagabtausch. Im Gegensatz zur 37:28 Hinspiel-Niederlage in Leipzig, konnte sich letzten Samstag keine Mannschaft entscheidend absetzen, sodass wir nach 30 Minuten lediglich mit einem 11:12 Rückstand in die Kabine gingen. Neben unserem unbändigen Kampfgeist, in Form von starker Abwehr und einer in Bestform aufgelegten Caro im Tor, bleibt leider auch zu erwähnen, dass Marre Mitte der Halbzeit mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausschied. An dieser Stelle die allerbesten Genesungswünsche und #comebackstronger, Marre!

 

Also jetzt erst Recht!

Erfahrungsgemäß bauen wir oft nach guten Phasen mit unserer Leistung wieder etwas ab, doch diesmal nicht. Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete, bis unsere Mannschaft sogar noch einen drauflegte. Die Folge war ein 5:0-Lauf, den der HC Leipzig aber mit einer Aufholjagd bis auf ein Tor ran kam und wenige Minuten später sogar wieder den Ausgleich schaffte. Die kämpferische Leistung unterstreicht auch, dass uns in doppelter Unterzahl sogar ein Tor gelang und wir in der Abwehr keine Lücken zuließen. Sollte der HC doch eine Lücke gefunden haben, war spätesten bei unserer Caro Endstation. Caro, die nach einer sowieso schon souveränen Saison, am Samstag wohl das Spiel ihres Lebens machte, hielt uns über 60 Minuten im Spiel und brachte unsere Gegnerinnen mit Paraden aus jeder Lage zwischenzeitlich zur Verzweiflung. Bis zur Schlussphase wechselte die Führung im Minutentakt von uns zu Leipzig und wieder zurück. Als wir in den letzten Minuten mit Sarah (Schulter ausgekugelt) eine weitere Rückraumspielerin verloren, lösten unsere beiden Kreisläuferinnen Isa und Yassi immer wieder geschickt an den Kreis auf und konnten durch Maikes wunderbare Anspiele in Szene gesetzt werden. Spätestens aber, als wir mit Isa’s roter Karte und 2 Minuten für Celina in doppelter Unterzahl versuchten den Überraschungssieg über die Ziellinie zu bringen, zeigte sich die internationale Handballerfahrung einiger Leipziger Spielerinnen und die damit verbundene Nervenstärke. Dazu kam auch unsere Nervosität, endlich den zweiten Saisonsieg einfahren zu können, die sich in 3 abgefangenen Bällen und daraus resultierenden Gegenstoßtoren wiederspiegelte Genauso ein Treffer war es auch, der uns den entscheidenden Rückstand bescherte, bevor die letzten 10 Sekunden starteten, die spannender nicht hätten sein können. Ein schneller Angriff brachte uns leider kein direktes Tor, sondern einen Freiwurf 2 Sekunden vor Schluss. Zwei Sekunden, die uns durch nicht eingehaltenen Abstand genommen wurden und somit nur noch ein direkter Freiwurf blieb. Devi nahm allen Mut zusammen und brachte den Ball über die Leipziger Mauer und scheiterte ganz knapp am Pfosten, was uns also beim Stand von 25:26 die wohl bitterste Saisonniederlage einbrachte. Jetzt heißt es den Kopf hochzunehmen und nächste Woche in Mainz erneut um die ersten Auswärtspunkte zu kämpfen. (Leni)



 
Nichts ist Unmöglich
Samstag, 03.03.2018, das achte Heimspiel der Saison steht an. Gegner ist diesmal der HC Leipzig, ein junges, dynamisches Team, welches sich derzeit im Mittelfeld der 3. Liga Ost festgesetzt hat. Nach drei Niederlagen konnte Leipzig im letzten Heimspiel zurück in die Erfolgsspur finden und einen deutlichen Sieg gegen Birkenau einfahren, obwohl dem HC mit Isabell Hurst und Lucie-Mari Kretzschmar zwei wichtige Spielerinnen fehlten. Im Hinspiel traf Isabell Hurst allein 10 Mal und spielt am Kreis eine zentrale Rolle des HC Leipzig. In der ersten Begegnung mussten wir uns leider mit einem deutlichen 37:28 geschlagen geben, da wir das angesprochene Kreisläuferspiel sowie das Tempo- und Umschaltspiel des Gegners nicht unterbinden konnten. Nichtsdestotrotz haben wir gezeigt, dass wir uns im Verlauf der Saison stetig gesteigert, unsere eigenen Fehler minimiert haben und vor allem in heimischer Halle Spiele gegen starke Mannschaften lange offen gestalten konnten. Daher ist auch gegen das junge Team aus Leipzig ein Punktgewinn nicht unmöglich. Es gilt die Leipzigerinnen im Tempospiel früh zu stören und im festen Abwehrverbund vor Aufgaben zu stellen. Aufgreifen sollten wir selbst das Gegenstoßspiel, welches zuletzt gegen Eddersheim gut funktionierte und im Training weiter thematisiert wurde. Dadurch, dass wir im vergangenen Wochenende spielfrei waren konnten wir die letzte Trainingswoche mit voller Konzentration und Intensität bestreiten und sind gut auf unseren Gegner vorbereitet. Leider hat sich aber unsere Personalsituation in den letzten Wochen noch verschlechtert. Sarah musste schon gegen Eddersheim auf die Zähne beißen und spielte trotz starker Schulterschmerzen. Hinter ihrem Einsatz gegen den HC steht ein großes Fragezeichen. Im letzten Heimspiel traf es dann auch noch unsere stark aufspielende Alena. Mit 7 Toren gegen Eddersheim war Alena unsere sicherste Torschützin und unterstrich damit ihre momentan starke Form. Kurz vor Schluss musste sie aber mit einer Ellenbogenverletzung vom Feld. Ob sie am Wochenende einsatzfähig ist, ist fraglich. Nele wird uns im Tor aufgrund einer Uniexkursion fehlen. Dafür wird uns Hanna aus unserer zweiten Mannschaft unterstützen. Sie hat bereits unter der Woche mit der Mannschaft trainiert und sich sofort bereit erklärt einzuspringen. Trotz personeller Engpässe gehen wir selbstbewusst in das Spiel gegen den HC Leipzig. Wir haben gezeigt, dass wir als Team zusammenrücken und auch mit kleinem Kader unsere Leistung auf die Platte bringen können. In eigener Halle möchten wir die nächsten Punkte holen und unseren Fans ein ansehnliches Spiel bieten. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung um mit starken Fans im Rücken trotz kleinen Kaders 60 min Tempohandball spielen zu können.
Anni




Alle guten Dinge sind wohl doch nicht Drei...

Mit nur 9 Feldspielerinnen und einer Torfrau (Nele musste leider mit einer fetten Erkältung zuhause bleiben)machten wir uns am vergangenen Samstag auf den Weg nach Markranstädt. Obwohl es schon relativ spät war, waren wir alle von Beginn an wach und fanden gut in das Spiel. Nach 10 Minuten stand es 6:5. Wir spielten uns im Angriff gute Chancen heraus und auch wenn etwas in der Abwehr nicht funktioniert hat, hatten wir eine gut aufgelegte Torfrau dabei. Dann konnte sich Markranstädt aber erstmals in der 26. Minuten mit 5 Toren absetzen. Drei 2-Minuten Strafen in den restlichen vier Minuten der ersten Halbzeit sorgten jedoch für Platz auf dem Feld und wir konnten bis zur Halbzeit wieder auf ein 15:13 herankommen. In der 40. Minute kam die Möglichkeit, durch einen 7 Meter, auf ein Tor zu verkürze, doch leider konnte ich den Ball nicht im Tor unterbringen. Ab diesem Zeitpunkt konnte Markranstädt fahrt aufnehmen. In unserer Abwehr war kein gegenseitiges aushelfen mehr vorhanden, wodurch Markranstädt leicht Tore erzielen konnte. Im Angriff fehlte uns dann zusätzlich noch die nötige Torgeilheit. Bei den 9 Feldspielerinnen und zwei angeschlagenen Rückraumschützinnen fehlten dann letztendlich auch die Wechselalternativen. Zum Schluss muss noch einmal erwähnt werden, dass es trotz der vielen Zeitstrafen ein sehr faires Spiel war.
Nun heißt es erst einmal Erkältungen, Schulter- und Ellbogenschmerzen über das spielfreie Wochenende los werden, um dann nächste Woche gute Trainingseinheiten zu haben, damit wir uns auf Leipzig vorbereiten können!

Maike


 
 

Alle guten Dinge sind 3!

Am Samstag machen wir uns gegen 14:30 Uhr auf die Reise nach Makranstädt. Plätze sind wie immer noch verfügbar, über eure Unterstützung auch bei Auswärtsspielen freuen wir uns total. Dies sei schon mal an erster Stelle gesagt. Makranstädt ist uns in dieser für uns neuen Liga mittlerweile der bekannteste Gegner. Bereits in zwei Partien trafen wir aufeinander, in denen wir in beiden leider deutlich den Kürzeren ziehen mussten.

Aber wie sagt man so schön, alle guten Dinge sind drei und so soll es doch im dritten Anlauf ein gutes Ende für uns nehmen. Insgesamt können wir sagen, dass wir mittlerweile in der Liga angekommen sind. Vorwiegend in den ersten 20 Minuten des Spiels gegen Eddersheim beobachtete der Zuschauer einen veränderten, temporeichen Positionsangriff mit einer deutlich minimierten Fehlerzahl. Nicht umsonst gingen wir in Führung und konnten diese auch bis kurz vor der Halbzeit verteidigen. Für Samstag haben wir uns vorgenommen, den Schwung und das Selbstbewusstsein der besagten 20 Minuten mitzunehmen und wieder auf die Platte zu bringen. In beiden Partien konnte uns Makranstädt durch ihr überragendes Tempospiel und unseren damals noch zu schwachen Positionsangriff den Schneid abkaufen. Vorwiegend ihre rechte Flügelflitzerin, Christin Conrad, glänzte. In dieser Woche konnte man lesen, dass die starke Linkshänderin zum regionalen Konkurrenten, den HC Leipzig, wechselte. Möglicherweise ein Vorteil für uns. Die Bedingungen in dieser Trainingswoche waren leider nicht die Optimalsten. Leni verletzte sich nach einer wirklich starken Leistung im Spiel gegen Eddersheim an der Schulter und konnte nur eingeschränkt mittrainieren, Sarah plagt sich ebenfalls bereits seit dem letzten Spiel mit einer Schulterverletzung und Katha fehlt gegebenenfalls aus privaten Gründe. Gestern musste sich auch Nele aufgrund von Krankheit vom Training abmelden, wir drücken die Daumen, dass sie bis Samstag wieder fit ist und gemeinsam mit Caro den Kasten sauber hält. Wir hoffen bis Samstag natürlich auf einen vollständigen Kader und auf möglicherweise die ersten beiden Punkte in diesem Jahr. Wie sagt man so schön? Alle guten Dinge sind 3.

Lara und Devi


 

 

Heimspiel gegen die TSG 1888 Eddersheim

Am Samstag haben wir in Bovenden um 17 Uhr gegen den TSG 1888 Eddersheim gespielt.

Leider konnten wir keinen Sieg verbuchen, obwohl das Spiel für uns gut los ging. Wir haben von Anfang an in der Abwehr aggressiv gespielt und im Angriff nicht soviele Fehler gemacht wie sonst. So stand es in der 6 min 5:5. Ab der 11 min stand es dann 8:5 für uns. Jetzt schlichen sich leider Fehler ein und man merkte unkonzentriertheit. Das merkten die TSG´ler und nutzen dieses Schwäche von uns prompt aus. Jetzt stand es aufeinmal in der 25 min 11:11. Zur Pause hin verabschiedeten wir uns mit einem Stand von 11:14. Die zweite Halbzeit war dann eine einzige Achterbahnfahrt. In der 35.Minute waren wir wieder auf 15:16 dran. Doch erzielte Eddersheim in kurzer Zeit wieder drei Tore in Folge zum 19:16. In der 44 min kamen wir ein letztes Mal auf 2 Tore wieder heran. Leider konnten wir diesen Rückstand nicht weiter aufholen, sodass es am Ende 23:26 stand.

Sarah

 

Doppelspieltag in Bovenden
Zum sehr begehrten, aber viel zu seltenen Doppelspieltag in Bovenden begrüßen wir am Samstag die 1. Damen der TSG 1888 Eddersheim. Nach einer Negativserie, in der die Eddersheimerinnen 3 Spiele in Folge verloren haben, befinden sie sich aktuell mit 10:16 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz. In der Hinrunde traten wir gegen Eddersheim unsere erste weite Auswärtsfahrt an, die uns im Spiel sichtlich in den Knochen steckte. Von Beginn an liefen wir einem Rückstand hinterher, der sich von 5:2 (10. Minute) über 11:6 (22. Minute) bis hin zum Halbzeitstand 17:6 ausbaute.

Auch die zweite Halbzeit gestaltete sich nicht besser und unser Spiel, geprägt von vielen technischen Fehlern, lud den Gegner immer wieder zu einfachen Tempogegenstößen ein. Der Endstand von 30:16 viel an diesem Tag fiel völlig zurecht so hoch aus.

Jedoch liegt dieser Tag nun in der Vergangenheit. Wir haben viel an uns gearbeitet, im Dezember die ersten Punkte eingefahren und unsere technischen Fehler minimiert. In dem kommenden Rückspiel, welches die TSG ohne ihre Kapitänin Franziska Freick bestreiten wird, da diese sich im Training einen Kreuzbandriss zuzog, werden wir alles daran setzen ein solches Ergebnis nicht nur nicht zu wiederholen, sondern sogar die Punkte bei uns im Plesseland zu behalten.

In diesem Zuge hoffen wir wieder auf zahlreiche Unterstützung von unseren Zuschauern, die jedes Heimspiel zu etwas besonderen machen und für die wir auch in diesem Spiel bis zum Umfallen kämpfen werden.

Yassi


 
12 Stunden Trip nach Chemnitz – sogar mit einigen Fans

Am Sonntag sind wir bereits um 10 Uhr in Göttingen gestartet mit relativ unerwartet vielen Fans. (An dieser Stelle nochmal ein großes DANKESCHÖN für Eure Unterstützung in der Ferne)! Leider konnten wir unseren mitgereisten Fans keinen Sieg bescheren. Lediglich bis zur 4. Minute konnten wir bis zum 2:2 das Spiel ausgeglichen gestalten, schon gleich danach zog der HV Chemnitz auf 12:6 davon. Einen letzten Hoffnungsschimmer auf unser Comeback in der 1. Halbzeit lieferte das 13:9 in der 22 Minute. Dieser Hoffnungsschimmer ging aber schnell wieder verloren und wir verabschiedeten uns mit einem Stand von 17:10 in die Halbzeitpause. Bei 17 Gegentoren ist klar, dass die Abwehr in der 1. Halbzeit überhaupt nicht funktioniert hat. Nicht nur die fehlende Aggressivität, sondern auch die viel zu defensive Abwehrhaltung lies Chemnitz viele Chancen auf Torerfolge. Unser Angriff hingegen kam schon zum Abschluss, sind aber regelmäßig an der gegnerischen Torfrau und am gegnerischen Torpfosten gescheitert. Schon jetzt zu diesem Zeitpunkt bahnte sich die nächste Auswärtsniederlage an. Diese 7 Tore aufzuholen war sicherlich nicht unmöglich, aber dafür mussten wir natürlich mit einer komplett veränderten Einstellung ins Spiel gehen. Und tatsächlich konnten wir bis zum 23:18 die Tordifferent etwas schmälern, aber näher sind wir dem Gegner nicht gekommen. In der 53. Minute hat der Gegner zwar sein letztes Tor geworfen, aber diesen bis dahin 8 Tore Rückstand konnten wir dann auch nicht mehr aufholen. Unterm Strich: Die Abwehr wurde in der 2. Halbzeit deutlich besser, da wir nur 10 Gegentore kassiert haben. Aber insgesamt konnten wir uns leider nicht gegen unseren Tabellennachbarn durchsetzen. Für die Zukunft: Wieder die Abwehrleistung abrufen, die wir in vergangenen Spielen schon gezeigt haben. Im Angriff müssen alle Spielerinnen mehr Torgeilheit entwickeln und versuchen die technischen Fehler auf ein Minimum zu reduzieren.
Auf zum nächsten Spiel!

Marre

 

Wir brauchen Euch! Unterstützt uns in Chemnitz

Nach einem spielfreien Wochenende erwarten uns am kommenden Sonntag, den 28.01., unsere Gegner vom HV Chemnitz. Um 16:30 Uhr beginnt im Südwesten Sachsens unsere nächste Chance auf zwei Punkte im Abenteuer 3. Liga. Seid dabei und unterstützt uns bei diesem wichtigen Spiel! Am 23.09. letzten Jahres begrüßten wir den HV zu unserem ersten Heimspiel in der laufenden Saison. Wir konnten eine Halbzeit gut mithalten und gingen mit einem Unentschieden in die Kabinen.

 

In der zweiten Halbzeit häuften sich unsere Fehler, der Mut fehlte. Die Gäste aus Chemnitz konnten sich absetzen, wir konnten in der Folge nur noch einem Rückstand hinterherlaufen. Eine durchaus unnötige Niederlage, die wir in diesem Aufsteigerduell hinnehmen mussten. Das soll uns nicht ein zweites Mal passieren! Unsere Mannschaft hat sich seit dem ersten Spiel stetig weiterentwickelt, die anfangs vielen technischen Fehler wurden stark reduziert. Nach einem Sieg gegen den TuS Kriftel und einer Niederlage gegen Fritzlar soll nun ein weiterer Sieg eingefahren werden! Wir wollen durch eine starke Abwehr, gestärkt durch gute Torhüterleistungen, mit Mut in den Angriff gehen und selbstbewusst zum Torabschluss kommen. Nur so können wir das Duell für uns entscheiden.

 

Auf dem Spielfeld werden wir alles geben. Unterstützt uns dabei und kommt mit nach Chemnitz! Wir brauchen Euch!

Eure 1. Damen



 

3.01.2018 Damen I : SV Germania Fritzlar 1976 19:24 (7:12) IM
Geschrieben von Isabel Marienfeld

Plesse verpatzt Jahresauftakt!

Wir hatten uns viel vorgenommen für das erste Spiel des neuen Jahres. Die Trainingseinheiten nach der Weihnachtspause liefen gut und auch das Vorbereitungsturnier in Bad Nenndorf lief in Anbetracht des kleinen Kaders gut. Noch dazu muss Fritzlar mit der Situation umgehen, dass die Trainerin vor Kurzem aus dem Amt entfernt wurde. Zu Beginn des Spiel konnten wir in der Defensive gut gegen die Gäste aus Fritzlar agieren. In 14 Minuten gelangen ihnen nur drei Treffer.

Doch leider war unser Angriffsspiel ebenso wenig von Erfolg gekrönt und auch wir warfen nur drei Tore. Fritzlar erhöhte den Druck im Angriff und wir kamen häufig einen Schritt zu spät, sodass wir die Spielerinnen nur noch durch ein Foul stoppen konnten. Fritzlar bekam zu dem Zeitpunkt schon drei Strafwürfe zugesprochen. Doch unsere stark spielende Caro im Tor hat schon in der Anfangsphase den ersten Siebenmeter gehalten. Im gesamten Spiel waren es fünf Strafwürfe von Fritzlar, die nicht den Weg ins Tor fanden.  Fritzlar konnte mit drei Toren in Serie auf 3:6 davoneilen. Ein Doppelpack von Leni, die sehr druckvoll spielte, brachte uns aber wieder 5:7 ran. Bis kurz vor der Pause zog Fritzlar dann auf 6:11 davon. Bis zum Halbzeitpfiff trafen beide Teams jeweils noch einmal. Der Start in die zweite Hälfte gelang uns besser. Wir kamen wieder auf 10:13 ran und standen kompakt in der Abwehr. 


Nach einer Zeitstrafe gegen Leni, nutze Fritzlar die Überzahl und einige Fehler gut aus und stellte wieder einen Sechs-Tore-Vorsprung her. Aufgeben war wie immer keine Option für uns, 13:17 stand es nach 47 Minuten, die Chance auf Punkte war noch da. Fünf Minuten vor Schluss waren es dann nur noch drei Tore. Dann versagten bei uns aber ein wenig die Nerven, wir machten Fehler und trafen das Tor nicht. Fritzlar spielte das Match routiniert zu Ende und siegte am Ende mit 19:24. Insgesamt ist ein Aufwärtstrend bei uns zu erkennen, den wollen wir weiter steigern und mitnehmen, wenn es in zwei Wochen zum Vier-Punkte-Spiel nach Chemnitz geht. 

 

#nieohnemeinteam

#siebenmeterkillercaro

 
Zweiter Platz beim WinterCup 2018

Zur Vorbereitung auf die Rückrunde nahm unsere 1. Damenmannschaft am WinterCup 2018 der HSG Schaumburg Nord teil. Nach drei klaren Siegen gegen die HSG Phoenix (14:7), die HSG Wilhelmshaven (17:11) und die HSG Schaumburg Nord (16:7) sowie einem Unentschieden gegen den Hannoverschen SC (14:14) und einer knappen Niederlage gegen den späteren Turniersieger Eintracht Hildesheim (10:11) belegte unsere Mannschaft den zweiten Platz.

Weil wir die insgesamt 150 Minuten Spielzeit mit nur sieben (!) Feldspielerinnen und zwei Torfrauen bestreiten mussten, können wir mit der Platzierung und auch mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden sein. Die Rückrunde kann also kommen!


 
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HSG Plesse - Hardenberg