HSG Plesse - Hardenberg (www.hsgph.de)
   
 
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Keine zwei Punkte zum dritten Advent

Zu einer für uns ungewohnten Zeit, um 13 Uhr am vergangenen Sonntag, wurde unser letztes Spiel in diesem Jahr angepfiffen. Der Gegner hieß an diesem dritten Advent Eintracht Hildesheim. Die erste Hälfte begann ausgeglichen. Über 5:5 und 8:8 kam es zum 10:10 in der 24. Minute ehe die Gastgeberinnen auf zwei Tore zum Pausenstand von 14:12 erhöhen konnten. Die 12 Tore auf unserer Seite teilten sich lediglich auf drei Torschützinnen auf: Devi, Maike und Lara. Bereits in der ersten Phase zeigten sich Schwächen in unserer Abwehr. Die Hildesheimerinnen spielten einen schnellen Ball – oft zu schnell für unsere Defensive.

Besonders auf der linken Abwehrseite hatten wir in den Anfangsminuten oft das Nachsehen. Doch auch über die Rückraumpositionen kamen die Gastgeberinnen zu leichten Torerfolgen. Auch nach dem Seitenwechsel fanden wir in der Deckung keinen Zugriff. Das Handeln war zu passiv und defensiv, sodass Hildesheim bereits nach sechs Minuten auf sechs Tore davonziehen konnte. Hinzu kamen in der zweiten Hälfte viele technische Fehler im Angriff, die uns zusätzlich schwächten und zu einer Niederlage mit acht Toren und einem Endstand von 28:20 führten. An diesem Sonntag war der Oberligarückkehrer aus Hildesheim einfach die bessere Mannschaft. Wir freuen uns nun auf die Vereinsweihnachtsfeier und die Weihnachtszeit, um Energie zu tanken und im mit voller Power in das erste Heimspiel des neuen Jahres am 11.01. gegen Lüneburg zu starten. 

Wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit, einen guten Rutsch und freuen uns, euch alle im neuen Jahr wieder zu sehen!

Es spielten: Menn, Merz, Röhrs, Hemke (2), Rombach (9/2), Hille (6), Schob, Bünker, Behrends, Schütze, Minhöfer, Al Najem (3), Herale, Müller

DERBYSIEGER!

Am vergangenen Samstag, an unserem Weihnachtsspieltag trafen wir auf die sehr gut bekannten Damen von der HG Rosdorf-Grone. Hochmotiviert gingen wir ins Spiel und wollten die Siegesserie des heutigen Spieltages weiterführen. Ziel war also 2 Punkte auf unserem Konto zu verbuchen, wobei die Stimmung in der Halle eine sehr gute Voraussetzung war. Laut GT war das Spiel als Duell der Torhüterinnen angekündigt worden.

Wir starteten mit einem Ballgewinn und einer starken Parade von Caro Menn, die von Anfang an den Gegnern zeigte, dass es heute nicht einfach wird für sie. In der 3. Minute dann das erste Tor für uns. Trotz Ballverlusten nutze Rosdorf ihre Chancen nicht und wir hatten zum Glück Zeit um aufzuwachen. Wir merkten, dass es wichtig ist einen Schritt mehr zu machen, genau in die Lücke wo es weh tut. Genau dann wurden wir mit einem 7-Meter belohnt.

Über Tempo und die Kreisanspiele konnten wir die Führung, die wir uns durch starke Abwehrleistung und den Rückhalt unserer Torfrauen, immer weiter ausbauen. 11:5 stand es dann in der 26. Minute, da wir von allen Positionen torgefählich waren. Am Ende der 1. Halbzeit stellte Rosdorf auf eine offensive Abwehr um. Zwar kamen wir damit nicht ganz so gut klar, dennoch gingen wir mit einer 5-Tore-Führung in die Halbzeit (12:7).

Nach Anpfiff der 2. Halbzeit läuft es leider nicht so wie wir uns das vorgestellt haben. Die Abwehr steht nicht mehr so dicht wie davor, unsere Fehler im Angriff werden direkt bestraft und wenn wir uns eine Überzahlsituation erkämpft haben nutzen wir sie nicht immer konsequent. Wir schmeißen die Bälle zu oft weg, doch nun stärkt uns Nadine Merz den Rücken. Es hieß wieder aufwachen!!! Und genau das taten wir. Durch starke Abwehrleistung konnten wir immer wieder den Ball schnell nach vorne treiben und Tempos lauf (41. Min. 18:11). Dann jedoch kassierten wir 2x 2Minuten und Rosdorf kam auf 3 Tore ran. In der 48. Minute stand es dann wieder 21:17. Durch schöne Angriffe konnten wir besonders gut über die linke Seite abräumen und uns Stück für Stück die 6 Tore Führung (54‘) erkämpfen. Rosdorf ließ nicht locker, doch auch das Tor 20 Sekunden vor Schluss für die HGRG konnte uns nicht mehr den Sieg nehmen und wir gewannen 28:24.

Trotz vieler Fehler im Angriff konnten wir dank unserer Abwehr- und Torwartleistung, wohlverdient die nächsten 2 Punkte auf unserem Konto verbuchen. Schön für uns als Team war auch, dass jeder seine Spielzeit bekomme hat und somit schallte es in der Halle DERBYSIEGER, DERBYSIEGER HEY HEY!!!!


Danke nochmal für eure Unterstützung und die ganzen Helfer die den Tag so schön gemacht haben! Wir hoffen ihr unterstützt uns auch bei unserem nächsten Spiel!

Es spielten: Menn, Merz, Hemke (5), Rombach (7), Hille, Schob (3), Bünker (2), Behrends (2), Schütze (1), Minhöfer (4), Al Najem (1), Herale (1), Müller (2)


 

Gewonnener oder verlorener Punkt?

Auch mit ein paar Tagen Abstand können wir immer noch nicht so richtig beantworten, ob wir mit dem unentschiedenen Ausgang im Spiel gegen den Tabellenführer von einem Punktgewinn oder Punktverlust sprechen können. Als ungeschlagenen Tabellenführer möchten wir den Gegner, so wie sie immer wieder beschrieben werden und auch selbst ihre Instaposts mit #ungeschlagen markieren, jedoch nicht so ganz bezeichnen, da sie das Spiel gegen Hildesheim erst am grünen Tisch gewinnen konnten. Auch Northeim bewies mit dem Unentschieden, dass gegen Peine auch für uns etwas drin sein könnte. Wir nahmen uns also viel vor und wollten das letzte Heimspiel gegen Altencelle vergessen machen.

Mit einer gut aufgelegten und treffsichereren Devi Hille starteten wir ins Spiel und konnten mit 6:3 in Führung gehen. Eine Auszeit unseres Trainers, Yunus, brachte leider nicht den gewünschten Erfolg und so kam Peine immer näher dran und konnte in der 18. Min dann erstmals mit 8:9 in Führung gehen. Peine traf und bei uns wollte der Ball einfach nicht so richtig ins Tor, so standen viele vergebene Wurfmöglichkeiten auf dem Protokoll und ein Halbzeitstand von 12 zu 16 für den MTV.

Vier Tore Vorsprung bedeuten im Handball aber, wie ihr alle wisst, gar nichts. In der Halbzeitansprache wurden die richtigen Worte gefunden, Mut zugesprochen und im Mannschaftskreis vor Wiederanpfiff wurden nochmal die Teamtattoowierungen begutachtet und sich ordentlich für die nächsten 30 Minuten eingeschworen.

Mit einer veränderten Körpersprache und dem Siegeswillen kamen wir zurück aufs Feld und Spielerinnen, die in Halbzeit 1 noch so gar nicht da waren, erwachten aus ihrem Powernap. Nach 37 Minuten Spielzeit war Peines Führung dahin und wir konnten zum 18 zu 18 durch Lara Al Najem ausgleichen, gingen sogar durch einen Anschlusstreffer von Charlotte Schob in Führung. Endlich landete der Ball auch bei allen von uns im Tor und ein offener Schlagabtausch in einem insgesamt schnellen und gut ansehbaren Oberligaspiel war eröffnet. In der 52. Minute brachte uns Maike Rombach erstmal mit 2 Treffern in Führung, Peine konterte aber direkt. Unsere Führung in der 58 Minute konnten wir leider nicht halten, Peine glich aus und uns reichte die Zeit leider nicht mehr für ein weiteres Tor aus. Nun könnt ihr selber entscheiden, gewonnener oder verlorener Punkt?


 

Siegesserie in eigener Halle gebrochen

Sonntag, den 10. November riss unsere Siegesserie in eigener Halle. Wir mussten uns nach 60 Minuten gegen den SV Altencelle mit 28:26 geschlagen geben … und seien wir ehrlich, wäre das Spiel noch weitere 60 Minuten gegangen, wir hätten es trotzdem nicht gewonnen. Dabei fing es entgegen unserer Gewohnheit gut an. Wir waren von Sekunde eins im Spiel und konnten uns prompt bis zum 6:2 in der 7. Minute absetzen. Leider konnten wir an diese Leistung im weiteren Verlauf nicht anknüpfen. Es schlichen sich im Aufbau immer mehr technische Fehler sowie Fehlwürfe ein, in der Abwehr fanden wir vor allem im Mittelblock kein Zugriff und so holte Altencelle bis zur 10. Minute den Rückstand auf. Mitte der ersten Halbzeit nahm Yunus seine erste Auszeit, es war klar, dass es so nicht weiter gehen konnte. Mit deutlichen Ansagen und nun Nadine Merz als Rückhalt im Tor, gingen wir wieder ins Spiel.  Trotz allem schafften wir es in Halbzeit eins nicht wieder in Führung zu gehen, geschweige denn ein Unentschieden zu erarbeiten und so gingen wir mit einem 2 Tore Rückstand (14:16) in die Halbzeitpause.

Durch eine Zeitstrafe gegen Julia Herale in der letzten Sekunde der ersten Halbzeit, starteten wir mit 65Feldspielerinnen in die zweite Halbzeit. Da wir jedoch gewillt waren unsere Siegesserie weiter auszubauen, erkämpften wir uns trotz Unterzahl in der 33. Minute den Ausgleich (17:17). Anschließend folgte jedoch wieder eine Schwächephase und die Gäste lagen zwischenzeitlich mit 4 Toren vorne. Wir bekamen in der Abwehr in der kompletten zweiten Hälfte keinen Zugriff auf die Kreisläuferin und fanden keine Lösung für dieses Problem. Zusätzlich vergaben wir vorne immer weiter unsere Chancen, sei es durch den großen Innenblock oder durch die Torfrau, die gut gehalten hat, von uns jedoch auch berühmt geworfen wurde. All diese Fehler nutzten unsere Gäste aus Celle zu Tempogegenstößen.

Doch wir hatten Nadine Merz bei uns im Tor, die einen Sahnetag erwischte und einige 100%ige Chancen unser Gegner vereitelte. Über zwei 7 Meter Tore und weitere Tore über die beiden Außenpositionen konnten wir letztlich in der 48. Minute zum 22:22 ausgleichen und eine Minute später sogar noch einmal mit einem Tor in Führung gehen. Dieses Ergebnis konnten wir jedoch nicht über die restlichen 11 Minuten halten, auch das Umstellen auf zwei Kreisläufer fruchtete nicht und so verloren wir letztlich mit 24:26, mit dem zwei Tore Rückstand aus der ersten Halbzeit.

Fazit: Wenn sich Probleme bilden, muss man Lösungen dafür finden, anstatt sie einfach hinzunehmen. Und wenn etwas funktioniert, sollte man es weiterspielen. In den kommenden zwei Wochen ohne Punktspiel werden wir daran arbeiten können, selbstständig Problemlösungen zu erarbeiten und uns auf die effektiven Angriffsaktionen auch im weiteren Spielverlauf zu besinnen. Am 30. November geht es dann in Bovenden gegen den momentan ungeschlagenen Spitzenreiter aus Peine. 

Es spielten: Merz, Menn – Hemke (4), Rombach (5/2), Hille (1), Schob (4), Bünker, Behrends, Schütze, Minhöfer, Al Najem (7/3), Müller (2)

Plesse zähmt die Wölfe

Nach einer zweiwöchigen Pause stand uns das Heimspiel gegen den VFL Wolfsburg bevor. Alle Spielerinnen konnten sich gut auskurieren und waren heiß auf den nächsten Saisonsieg in eigener Halle.

Um 15 Uhr ertönte in Nörten an der Bünte der Anpfiff und wir starteten erstmals diese Saison wach und konzentriert ins Spiel. Das erste Tor gelang in der zweiten Minute per Strafwurf. Immer wieder kam es zu schönen Anspielen an den Kreis und Toren aus dem Rückraum. Bis zum 7:2 von Devi lief es wie am Schnürchen. Doch dann fand Wolfsburg mehr und mehr ins Spiel und rückte bis auf 7:5 heran. Nach einer Auszeit kam es leider weiterhin durch mangelnde Konzentration zu Fehlwürfen und Fehlpässen, doch behielten wir bis zur Halbzeit mit 12:11 die Oberhand.

Wir gingen mit einem gemischten Gefühl in die Halbzeitpause, obwohl es keinen Grund für lange Gesichter gab. Yunus machte uns nochmal klar, dass wir mit 1:0 vorne liegen und mit erhobenen Köpfen kämpfen und unser Ding weiter durchziehen müssen, um die 2 Punkte sicher einzufahren.

In der zweiten Halbzeit starteten wir direkt mit einem Treffer, konnten uns die gesamte Halbzeit aber nicht klar absetzen auch aufgrund vieler nicht erkannter Schrittfehler auf der Seite der gegnerischen Mannschaft. Gegen Ende des Spiels kamen wir sogar noch leicht ins Straucheln als Wolfsburg in der 49. Minute mit 19:20 in Führung ging. 

Caro hatte im Tor mal wieder einen „Sahne-Tag“ erwischt und hielt uns, trotz einer abschnittsweisen löchrigen Abwehr, die ganze Zeit im Spiel - ehe Maike mit einem gelungenen Strafwurf den Ausgleich schaffte. Es folgten schöne Würfe aus dem Rückraum und wichtige Tore von Nora. Devi rundete das Ergebnis am Ende des Spiels mit dem Treffer zum 27:21 ab.

Weiterhin ungeschlagen in eigener Halle

Im Großen und Ganzen hatten wir das Spiel die ganze Zeit unter Kontrolle, auch wenn es zwischendurch doch noch einmal sehr spannend wurde. Unsere Siegesserie in eigener Halle konnte somit auf mittlerweile 13 Siege (saisonübergreifend) ausgebaut werden. Eingroßes Dankeschön geht an die Trommler und den zahlreichen Zuschauern, die uns auch in Schwächephasen lautstark unterstützen und dafür sorgen, nie den Kopf hängen zu lassen!

Am nächsten Samstag geht es mit einem Auswärtsspiel gegen die HSG Schaumburg- Nord weiter und wir hoffen an unsere Leistung weiterhin anknüpfen und aufbauen zu können.

Es spielten: Menn - Rombach (8/4), Hille (6) Hemke (3), Bünker (3), Al Najem (2), Herale (1), Schob, Behrends, Minhöfer (4), Müller, Schütze


 

Zu wenig Tore in Rohrsen

Nach einer kurvigen Anreise kamen wir überpünktlich in Rohrsen an. Dank der Herbstferien fanden wir die Sporthalle in einem eisigen Zustand vor - keine 5 Grad! Während des Aufwärmens versuchten wir uns mithilfe von Handklatschen und langen Klamotten aufzuwärmen. Doch leider war trotz intensiver Erwärmung die ein oder andere Hand immer noch kalt. Hinzu kamen unglaublich viele erkältete Spielerinnen, durch die Yunus während seiner Ansprache durch lautes Husten unterbrochen wurde. Unsere Rückraumspielerin Anna war leider so krank, dass sie unser Spiel aus dem Bett verfolgen musste. An dieser Stelle: Gute Besserung!!

Wir starteten gut ins Spiel und führten nach kurzer Zeit schon 3:1. Doch leider ließ unsere Konzentration schon nach wenigen Minuten nach und so lagen plötzlich wir mit 6:3 hinten. Beide Mannschaften spielten eine starke Deckung. So kam es, dass nach 24 Minuten gerade mal 10 Tore gefallen sind (6:4).

Als Rohrsen auf dem Weg zum 7:4 war, lief die Linksaußen der Gegnerinnen einen Tempogegenstoß, welcher von Maike unterbrochen wurde. Maike versuchte laut des Schiedsrichters zunächst den Ball rauszuschlagen, und foulte dabei ihre Gegenspielerin so, dass diese zu Boden ging. Die Schiedsrichter waren sich sofort einig und zeigten kurz darauf die rote Karte. Unsere liebe Maike musste von dort an auf der Tribüne sitzen und uns von dort unterstützen. Die Entscheidung in dieses Situation eine rote Karte zu geben, stieß auf kurze Kritik, da Maike ihre Gegenspielerin kaum berührte. Doch die Schiedsrichter pfeifen und entscheiden und so mussten wir ohne sie weiterspielen. Wir versuchten uns dadurch nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, doch es fehlte immer wieder die letzte Präzision, Konzentration oder einfach das letzte bisschen Glück.

So kam es, dass wir mit einem Stand von 9:6 zur Halbzeit in die Kabine gingen. Yunus hielt uns an nochmal alles zu gehen, Mut zu zeigen, konzentrierter und mit mehr Willen Handball zu spielen. Doch irgendwie kamen wir auch nach der Halbzeit nicht so richtig ins Spiel. Durch zu viele Fehlwürfe, falsche Entscheidungen und eine löchrige Abwehrreihe machten wir es unseren Gegnerinnen einfach davon zu ziehen (18:11 nach 53. Minuten). Jetzt hieß es kämpfen und nicht kampflos aufgeben. Das Spiel noch zu gewinnen war kaum noch möglich. Yunus wechselte ein wenig durch, so dass unsere Küken Louise und Nele noch Spielzeit bekamen. Beide machten ihre Aufgabe gut.

Doch leider hieß es am Ende 20:14 für die Mädels aus Rohrsen. Zusammenfassend kam man sagen, dass wir einfach nicht ins Spiel gefunden haben. Wir machten zu viele Fehler und konnten nicht das abrufen, was wir in den vorigen Spielen gezeigt haben.Wir wissen, dass wir es besser können und werden dies nach der kurzen Herbstpause mit Sicherheit auch wieder zeigen. Unser nächstes Heimspiel ist am 27.10 um 15.00 Uhr in Nörten-Hardenberg gegen die Mädels aus Wolfsburg. Kommt vorbei und feuert uns an!

Es spielten: Menn, Merz, Rombach, Al Najem (2), Schob (1), Behrends, Herale (1), Henne (1), Hille (6), Müller (2), Minhöfer (1), Arndt

Zu Hause weiter ungeschlagen

Am Tag der deutschen Einheit stand für uns erneut ein Heimspiel an. Unser Gegner war die zweite Mannschaft der TV Hannover-Badenstedt.

Aufgrund der aktuellen Grippezeit gingen bei uns einige Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen ins Spiel, dennoch war klar, dass wir unbedingt die beiden Punkte auf unser Konto verbuchen wollten.

Nachdem Yunus in der Kabine die letzten Ansagen, besonders zur offensiven Abwehr der Gegner und zu unserer Spielstrategie dagegen, gemacht hatte, startete das Spiel. Und mit Anpfiff war ungefähr alles vergessen, was wir uns vorgenommen hatten. Im Angriff hielten wir unsere Positionen nicht und ließen uns durch die offensive Deckung unserer Mittelspielerin erst einmal gewaltig aus dem Konzept bringen. Auch in der Abwehr schafften wir es nicht, die Badenstedterinnen rechtzeitig zu unterbrechen, sodass wir mit 0:4 (5. Spielminute) in den Rückstand gerieten, der sogar noch größer hätte sein können, hätten wir nicht Caro Menn zwischen unseren Pfosten stehen. Erneut müssen wir uns bei unserer bärenstarken Torfrau bedanken, dass sie uns Immer wieder durch ihre Paraden im Spiel hält.

Schon nach fünf Minuten nahm unser Trainer ein Time-out und wechselte auf der halb rechten Position, um das Spiel im Angriff breiter aufzustellen. Seine deutliche Ansage und die Umstellung sollte fruchten: Wir konnten Tor um Tor aufholen und die Abwehr stabilisierte sich. In der 12. Minute konnten wir durch ein Tor von Nora, die heute auf links Außen anfangen durfte, das erste mal in Führung gehen (6:5).
Das Spiel gestaltete sich nun deutlich ausgeglichener und dies zeigte sich auch im Spielstand. Keine Mannschaft konnte sich absetzen, daher nahmen die Badenstedterinnen in der 21. Minute ihre Auszeit und konnten sich bis zur Halbzeit eine 11:12 Führung erspielen.

Die zweite Halbzeit begann mit Ballbesitz für uns und bereits nach 16 Sekunden schafften wir den erneuten Ausgleich. In der Folge ging der Schlagabtausch aus der ersten Halbzeit quasi nahtlos so weiter. Eine Mannschaft ging in Führung, die andere glich wieder aus. Doch da war ja noch unsere Torfrau. Mit den nächsten Paraden von Caro konnten wir nach und nach unsere Führung auf 19:14 in der 42. Minute ausbauen. Doch dann trafen wir bis zur 50. Minute das gegnerische Tor nicht mehr, wodurch die Hannoveranerinnen noch einmal auf 19:18 herankommen konnten. Positiv zu erwähnen ist auch die Abwehr, die auch stand, als unsere Gegnerinnen versuchten mit einer siebten Feldspielerin die Führung zurückzuerlangen. Schade nur, dass Caro sich mit ihren Versuchen das leere Tor auf der anderen Hallenhälfte zu treffen , nicht mit in die Torschützenliste eintragen konnte.

Nach dem 21:19 durch Devi in der 54. Minute zeigte sich dann aber, was der ganz große Unterschied zur letzten Saison in unserer Mannschaft ist: Während wir in der vergangenen Spielzeit viele knappe Spiele am Ende aus der Hand gegeben haben, zeigen wir diese Saison einen riesigen Ehrgeiz solche Spiele zu gewinnen und dazu tragen alle bei, sei es auf dem Feld oder auf der Bank.
Fazit: Auch wenn es zwei hart erkämpfte Punkte waren, haben wir den Kampf am Ende, auch aufgrund der hervorragenden Teamleistung, verdient gewonnen.

Nun heißt es sich schnell auf das nächste schwere Spiel vorzubereiten. Bereits am Sonntag um 16 Uhr geht es für uns gegen den MTV Rohrsen weiter.

Es spielten: Menn, Merz, Röhrs, Hemke (1), Rombach (10/2), Henne (1), Hille (3), Schob, Bünker (1), Behrends, Minhöfer (1), Al Najem (6), Herale, Müller (2)


 

Das Duell der Torhüter

Bei einem Spiel, was 21:20 ausgeht, kann man nicht unbedingt von einem torreichen Spiel reden, bei denen die Mannschaften auf Torjagd gegangen sind. Unser Spiel gegen die HSG Osnabrück war ein spannendes Torhüterduell, bei dem es eher darum ging welche Torwärtin mehr gehaltene Bälle auf ihrem Konto verbuchen konnte. Durch die überragende Leistung von unserer Caro Menn konnten wir einen weiteren Heimsieg einfahren.

Das Spiel fing auch so an wie es aufgehört hat und zwar recht torarm. Erst in der siebten Minute fiel das erste Tor der Partie. Beide Mannschaften taten sich schwer die ersten Tore zu erzielen und das Spiel richtig in Schwung zu bringen. Es gab viele Situationen, in denen unsere Abwehr den Gegnerinnen nicht standhalten konnte, da es uns nicht immer gelungen ist im Verbund zu verteidigen. Doch in vielen Situationen konnte uns Caro den A…. retten und wir konnten mit Tempo in den Gegenangriff gehen.

Das ein oder andere Mal ist es uns auch gelungen, die 2te Welle erfolgreich zu beenden. Doch oftmals sind auch wir an der gegnerischen Torhütern gescheitert, sodass unsere Torausbeute auch nur auf 21 Zähler kam. Was uns aber vor allem zum Sieg verholfen hat ist der super Zusammenhalt in der Mannschaft und die Nervenstärke, die wir in der letzten Saison so nicht aufbringen konnten. Nach einem 3 Tore Rückstand in der 42. Minute (13:16) konnten wir uns wieder ran kämpfen und sogar mit 3 Toren in Führung gehen (20:17). Auch Yunus hat durch taktische Angriff-Abwehr-Wechsel guten Input gegeben, um sowohl unsere Angriffs- als auch Abwehrreihe optimal aufzustellen. Wir haben zwar die Gäste auf 20:20 wieder rankommen lassen, doch am Ende haben wir den kühleren Kopf bewahrt und konnten einen weiteren Sieg mit dem letzten Treffer in der 60. Minute zum 21:20 nach Hause holen.

Auch wenn unsere Angriffsleistung nicht die aller Beste war, konnten Spielerinnen wie Julia Herale und Laura Müller mit einigen schönen Toren glänzen.

Für die nächsten beiden Spiele die bereits in dieser Woche anstehen haben wir nur eine weitere Trainingseinheit, um uns auf beide Gegner vorzubereiten. Donnerstag, den 03.10.2019 empfangen wir in Bovenden den TV Hannover-Badenstedt II um 15:00 Uhr und am Sonntag, den 06.10.2019 reisen wir zum MTV Rohrsen. Wir freuen uns schon auf die weitere Unterstützung unserer Fans und Zuschauer, um am Feiertag einen weiteren Grund zum Feiern zu haben, nämlich den nächsten Heimsieg.

Es spielten: Menn, Merz, Herale (5), Rombach (5/1), Müller, Hille (je 3), Hemke (2), Al Najem (2/1), Henne (1), Bünker, Schob, Behrends, Arndt, Minhöfer

2. Derbysieg in Folge

Am Sonntag den 22.09.2019 traten wir zu unserem 2. Derby in Folge beim Northeimer HC an.
Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich keins der beiden Teams entscheidend absetzten konnte. Zunächst liefen wir einem ein Tor Rückstand hinterher, bis wir in der 13. Spielminute den Spielstand drehten und in Führung gingen. Im Vergleich zur Vorsaison schafften wir es, trotz harter Gegenwehr ruhig zu bleiben und unsere Angriffe mit Geduld und Konzentration zu Ende zu spielen, sodass wir mit einer 13 zu 11 Führung in die Pause gingen.


In der zweiten Halbzeit konnten wir die Führung bis zur 47. Spielminute auf einen vier Tore Vorsprung ausbauen. Ab diesem Zeitpunkt wurden wir wieder etwas hektisch und es schlichen sich einige technische Fehler ein, sodass Northeim in der 53. Spielminute bis auf ein Tor heran kam. Zu diesem Zeitpunkt nahm unser Trainer Yunus folgerichtig die Auszeit.
Nochmal neu eingestellt und motiviert brachten wir den Sieg, dank einer geschlossenen guten Mannschaftsleistung, mit 20:21 nach Hause.
Danke an alle mitgereiste Fans für die tatkräftige Unterstützung. Wir freuen uns, euch nächstes Wochenende bei unserem Heimspiel gegen die HSG Osnabrück wiederzusehen.

Es spielten: Menn, Moews, Hemke (1), Rombach (6), Hille (6), Schob (1), Al Najem (2/1), Herale (3), Müller (2), Bünker, Behrends, Minhöfer, Henne.




 

5.09.2019 Damen I - HSG Göttingen 26:22 (11:12) (JH)

Derbysieg!
Am vergangenen Sonntag empfingen wir zu ungewöhnlich später Anwurfzeit die HSG Göttingen zum ersten Heimspiel der Saison. Dass die HSG mit ihrer Spielweise ein unbequemer Gegner ist, ist weitreichend bekannt, sodass wir uns eigentlich gut auf die Gegnerinnen einstellen konnten. Trotzdem schafften wir es zu Beginn des Spiels nicht, das vorgenommene umzusetzen. Wo die Deckung zumindest noch einigermaßen stand, konnten wir uns vorne überhaupt nicht durchsetzen. Wir spielten ideenlos und die wenigen Torchancen, die wir uns erarbeiteten, ließen wir liegen. Folgerichtig stand es nach einer Viertelstunde 7:1 für die Gäste. Mit der Einwechselung von Devi Hille und Anna-Maria Bünker auf den Halbpositionen kam dann frischer Wind in unser Spiel und auf einmal blitzte auch unser Kampfgeist wieder auf. Aus einer immer sicherer werdenden Abwehr kamen wir langsam ins Laufen und konnten immer wieder leichte Tore erzielen. Tor um Tor holten wir auf und konnten uns bis zur Pause auf ein Tor heran kämpfen (11:12).

Mit der Einstellung dieses Spiel nun auf keinen Fall herzuschenken, gingen wir in die zweite Hälfte. Zwar konnte die HSG Göttingen ihren Vorsprung erst einmal weiter halten und sogar noch mal auf 13:16 (37. Minute) ausbauen, doch ließen wir uns dieses Mal nicht abschütteln. Mit jeder Menge Tempo, vor allem über Lara Al Najem, setzten wir die Gäste stark unter Druck, die jetzt konditionell deutlich nachließen. Zudem erwischte unsere Torfrau Caro Menn auch wieder einen Sahnetag und brachte mit ihren Paraden die gegnerischen Angreiferinnen geradewegs zur Verzweiflung. In der 46. Minute konnten wir dann beim 19:19 das erste Mal ausgleichen und dann auch gleich in Führung gehen. Das 23:20 in der 55. Minute stellte dann bereits eine kleine Vorentscheidung dar. Wir ließen uns nun nicht mehr aus der Ruhe bringen und fuhren die zwei Punkte dann am Ende mit 26:22 doch recht sicher ein.
Profitiert hat das Spiel auch durch ein starkes Schiedsrichtergespann Bormann/Männich, das mit seiner klaren Linie das Spiel zu jedem Zeitpunkt ruhig und souverän geleitet hat.
Vielen Dank auch an alle Zuschauer, die uns vor allem in der zweiten Halbzeit, mit ihrer Lautstärke unheimlich nach vorne gepusht haben!
Es spielten: Nadine Merz (1. HZ), Carolin Menn (2. HZ) – Yasmin Hemke, Maike Rombach (4/1), Marilena Henne, Devi Hille (3), Charlotte Schob (2), Anna-Maria Bünker (3), Nele Behrends, Nora Minhöfer, Lara Al Najem (11/6), Julia Herale (2), Laura Müller (1)

Nichts zu holen in Dorfmark

Letzten Samstag startete nach langer Vorbereitung nun endlich die neue Saison. Zum ersten Spiel ging es zur HSG Heidmark. Mit dem viertplatzierten der letzten Saison stand uns damit schon ein starker Gegner gegenüber. Doch wir hatten uns einiges vorgenommen, um besser abzuschneiden als beim letzten Aufeinandertreffen in der Thormarcon-Arena (37:26). Doch irgendwie scheint uns in dieser Halle nichts zu gelingen…

Mit einem zwei Tore Rückstand in die Halbzeitpause

Das Spiel begann zunächst noch relativ ausgeglichen. Heidmark ging in Führung, wir glichen aus, so ging es bis zur 20. Minute weiter (9:9). Fortan schlichen sich aber schon einige Fehler sowie Fehlwürfe ein, so dass dies das letzte Mal war, dass wir Anschluss hielten. In die Halbzeitpause gingen wir dann mit einem Spielstand von 12:10; prinzipiell ein Ergebnis, was noch korrigierbar war. Die Ansage in der Kabine war dann eindeutig, zusammenreißen, unser Tempospiel durchziehen und in der Deckung zupacken.

Eine Halbzeit zum Vergessen

Leider schafften wir es nicht unsere gesteckten Anforderungen umzusetzen. Wir scheiterten zunehmend vorne vorm Tor und ließen unsere Torfrauen hinten im Stich. Wir fanden vor allem gegen Heidmarks Nummer 21, Sonja Wortmann, kein Zugriff, sei es durch Absprachefehler oder einfach durch einen nicht vorhandenen Block. So warf sie in Durchgang zwei 11 ihrer insgesamt 13 Tore. 

Abharken und auf das kommende Spiel konzentrieren

Wir verloren letztlich unser erstes Saisonspiel, leider verdient, mit 36:22, wobei die Niederlage nicht ganz so hoch hätte ausfallen müssen. Bei knapp 40 Fehlwürfen ist so ein Ergebnis jedoch auch nicht verwunderlich. Einzig positiv hervorzuheben sind die Leistungen unserer drei Neuzugänge, Nadine war ein starker Rückhalt im Tor, Nora und Anna erzielten beide ihre ersten Tore für die HSGPH. 

In der kommenden Woche werden wir nun an den aufgetretenen Fehlern arbeiten und uns intensiv auf das Derby gegen Göttingen vorbereiten (Sonntag, 15.09. um 19 Uhr in Nörten).

Es spielten: Röhrs, Merz, Hemke (3), Rombach (3/1), Henne (2), Hille (4), Herale (1), Schütze (1), Schob (1), Bünker (4), Minhöfer (1), Al Najem (1), Müller (1)



 
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